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Donnerstag, 16. April 2015

Leicht in den Frühling: Asiatischer Gurkensalat



Sobald sich die Sonne im Frühling etwas häufiger blicken lässt, bekomme ich mega Hunger auf gesunde und leichte Sachen. Mein Essen könnte rund um die Uhr aus knackigem Salat, frischem Obst, grünen Smoothies und kalten Suppen bestehen. Dann schlendere ich auch in der Mittagspause gerne über den Wochenmarkt und lasse mir an jedem Stand etwas aufschwatzen. Einer meiner schnellen Beilagen-Salatfavoriten ist ein asiatischer Gurkensalat. Der passt z.B. super zum Sushi oder anderen asiatischen Gerichten:

Ihr braucht:
1-2 Gurken (je nach Größe und Hunger)
5-6 EL Sojasauce*
1 TL geröstetes Sesamöl
2 EL Sherry*
4-5 EL asiatische Chilisauce (süß)*
Pfeffer
einige Sesamkörner

*natürlich in vegan ;)

Die Gurke waschen und mit der Schale in dünne Streifen raspeln. In einer kleinen Schüssel die flüssigen Zutaten mixen, mit Pfeffer abschmecken und über die Gurken geben. Wer mag kann auch noch etwas Ingwer darüber reiben. Den Salat für eine Stunde ziehen lassen, kurz vor dem Servieren noch einmal durchmischen und mit den Sesamkörnern bestreuen.

Dienstag, 3. Februar 2015

Schnelles Essen: Süßsaure Soße mit Gemüse



Die einfachsten Rezepte für veganes Kochen sind eindeutig in der asiatischen Küche zu finden. Der Grund liegt vermutlich darin, dass dort (im Gegensatz zum europäischen Raum) erst sehr spät und auch nur begrenzt mit der Milchwirtschaft begonnen wurde. Ein Großteil der Asiaten besitzt außerdem eine Laktoseintoleranz, sodass die meisten Gerichte im Original ohne Milchprodukte erstellt wurden. Außerdem werden gerne Sojaprodukte und viel Gemüse anstelle von Fleisch und Fisch verwendet.

Neben Kokos-Curry und co, stehe ich total auf süßsaure Soßen. Leider werden die meisten gekauften Fertigprodukte mit Geschmacksverstärker versetzt und das Gemüse darin ist zerkocht und vitaminlos. Darum koche ich sie lieber selbst. Dabei arbeite ich strikt "nach Gefühl", ihr dürft also selbst kreativ werden und euch so langsam an die perfekte Soße herantasten.


Zuerst schnipple ich einiges an Gemüse. In meinem Fall:

- Zwei Paprika (rot und gelb)
- Kaiserschoten (mundgerechte Stücke)
- 1 rote Zwiebel
- 1-2 Karotten

Das Gemüse brate ich in etwas Pflanzenöl scharf an, es darf ruhig etwas Röstaroma entstehen. Dann kommt der süße Teil in Form von Rohrohrzucker. Gebt ruhig ordentlich auf das Gemüse und lasst das Ganze köcheln, bis der Zucker aufgelöst ist und leicht anfängt zu karamellisieren.

Anschließend löscht ihr für die Säure mit Essig (Was ihr so im Haus habt, sollte aber möglichst hell sein) ab und rührt zusätzlich Orangensaft dazu. Dann noch einige Spritzer Tomatenketchup für die Farbe und die Sauce mit allen Komponenten abschmecken. Ich dicke die kochende Sauce dann noch mit einem Stärke-Wasser-Mix an.

Ganz zum Schluss füge ich Ananas hinzu, das kann man nach eigenem Geschmack natürlich selbst entscheiden.



Ich finde, das Gericht kommt auch wunderbar ohne Tofu aus. Dazu gibt es dann Basmatireis und für die Proteine zusätzlich ein paar Cashewnüsse oder Sojasprossen.