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Dienstag, 28. Juli 2015

Balkon Impressionen und DIY Tassel-Girlande aus Wollresten



Vor einiger Zeit habe ich Euch hier den Beginn meiner Balkon-Saison angekündigt. Seither hat sich jedoch einiges getan: Deko, selbstgehäkelte Kissen und Blumen bevölkern jetzt unser kleines Freiluft-Reich. Es ist einfach nur herrlich zum Feierabend ein wenig Zeit an der frischen Luft zu verbringen und die letzten Sonnenstrahlen auszukosten, indem man sich gemütlich in die gemütliche Polsterlandschaft legt.

Aber so richtig abschalten kann ich halt erst, wenn auch optisch alles zusammenpasst. Ich bin da sehr visuell veranlagt. Manchmal wird mir schon zwanghaftes Verhalten nachgesagt ;) Darum hat es etwas länger gedauert, bis das Arrangement stand. Das Häkeln ging dabei zwar recht flott, nur das Vernähen der Enden ist ein nerviges Prozedere, dass ich gerne vor mir herschiebe. Beide Kissen (grau und koralle) sind ausschließlich mit festen Maschen und Wollstärke 10 aus Kunstfaser gehäkelt. Bei Interesse kann ich gerne eine detailliertere Anleitung weitergeben.

 Aber: Was mache ich mit den Wollresten?


Zum Wegwerfen zu schade, für ein weiteres Kissen zu wenig. Immer das Gleiche Problem mit den Endstücken. Zum Glück bin ich durch Pinterest auf diese tolle Anleitung aufmerksam geworden: Bonnyundkleid: do-it-yourself-tassel-girlande-aus-wolle-basteln und so habe ich für den Balkon gleich noch ein Resteverwertungsprojekt erstellt. Das geht ganz einfach und sehr schnell. Manchmal muss man sich doch wundern, dass man auf so simple Ideen nicht selbst gekommen ist. Die (etwas kurz geratene) Tassel-Girlande hängt jetzt jedenfalls bei gutem Wetter direkt am Geländer und gibt der Sitzecke dadurch noch etwas mehr Flair.

Die Farbkombination aus Koralle, Grau und Grün gefällt mir im Moment unglaublich gut. Für mich ist gerade dieser knallige Flamingo-Farbton DIE Sommerfarbe überhaupt. Und weil mir die Girlande deshalb nicht nur außerhalb der Wohnung gefällt, wird sie ständig hin und her getragen. An schlechten Tagen verbringt sie dann ihre Zeit an meinem String-Regal im Wohnzimmer. Dort macht sie sich auch ganz hervorragend :)

Schade eigentlich, dass es nur WollRESTE waren... Habt ihr euch auch gerade in einen Farbton verliebt? Kupfer und Marine sind ja ebenfalls schwer angesagt ;)

Grüne Grüße von Eurer

Jassi

Mittwoch, 15. Juli 2015

Pasta mit gegrillter Zucchini und Knoblauch-Tomatensoße



Wenn's mit dem Essen mal wieder schnell gehen muss, kommt meistens Pasta auf den Tisch. Jaja, so richtig gesund ist das natürlich nicht. Deswegen gebe ich zur Tarnung auch immer etwas Gemüse dazu. In diesem Fall mein aktuelles Sommerhighlight: Zucchini. Von vielen zu Unrecht als langweiliges, labbriges Gurkenzeug verschmäht. Im Gegenteil: Wenn man das Kürbisgewächs richtig zubereitet ist es weder sabschig, noch fad. Was man dafür tun muss?

Gegrillte Zucchini


Zuerst eine Zucchini in etwa 1-2 Zentimeter breite Scheiben schneiden. Auf einem Brett ausbreiten und mit Salz bestreuen. Da lässt man die Zucchini ein bisschen ruhen und kümmert sich um andere Sachen (Nudelwasser aufsetzen, Tomatensauce anrühren). Wenn die Zucchini von der einen Seite Wasser gezogen haben, einmal umdrehen und wieder mit Salz bestreuen. Dann könnt ihr euch um die Nudeln kümmern und wichtig in der Soße rühren. Dann nehmt ihr euch einen Pinsel und streicht die Zucchini dünn mit Olivenöl ein. In der Zwischenzeit eine Pfanne ordentlich heiß werden lassen. Die Zucchini mit der mit Öl-Seite unten reinlegen und dabei die nun obere Hälfte mit Öl bestreichen. Kurz warten, bis sich braune Bläschen an der Unterseite bilden - dann umdrehen. Wenn die andere Seite auch angebräunt ist, könnt ihr die Zucchini aus der Pfanne holen und in Stäbchen schneiden.

Knoblauch-Tomatensoße


Für die Tomatensoße nehme ich einfach passierte Tomaten, Zwiebeln (glasig), Oregano, Thymian (gerne frisch), Rosmarin und Salz. Alles miteinander abschmecken, bei Bedarf noch etwas braunen Zucker und Reismilch dazugeben - dann wird die Säure von den Tomaten etwas gedämpft. Kurz vor dem Servieren etwas frischen, gepressten Knoblauch unterheben - dann nicht mehr aufkochen lassen.

Das Finale


Die Nudeln koche ich bissfest und schwenke sie danach in etwas Öl. Darauf gebe ich gerne noch etwas Kräutersalz. Alles auf dem Teller anrichten und genießen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 22. April 2015

Fruchtige Tomatensuppe mit Basilikum und Majoran {Vegan Wednesday}



In der letzten Woche hatte ich leider keine Zeit für ein richtiges Essen. Es hätte sich also nicht gelohnt, über ein trockenes Brötchen und einen langweiligen Salat am Abend zu berichten. Das sieht heute ganz anders aus, und so kann ich wieder am Vegan Wednesday teilnehmen. Gesammelt wird in dieser Woche bei From Veggie to Vegan. Petzi wünscht sich, passend zum Wetter, Eis und chillige Terrassenfotos - da muss ich leider passen. Aber der Reihe nach:

Zum Frühstück gibt es bei mir täglich das Gleiche: Frisch und mit der Hand aufgebrühter Filterkaffee. Aber nicht irgendeine Sorte, sondern mein liebster Honduras Bio Kaffee von Torrefaktum. Ich wünschte, ich könnte euch den unglaublichen Duft der frisch gemahlenen Bohnen jetzt auch nur annähernd beschreiben. Das ist ein olfaktorisches Meisterwerk, Grenouille würde durchdrehen. Also: Wenn ihr aus Hamburg kommt, oder zu Besuch seid, müsst ihr dieser Kaffeerösterei in Ottensen unbedingt einen Besuch abstatten und selbst riechen. Vor Ort könnt ihr dann tolle Kaffespezialitäten genießen (auch mit Sojamilch) oder für Zuhause mitnehmen.

Mein Mittagessen bestand dann aus einer super fruchtigen Tomatensuppe, die ich mir gestern noch schnell für das Abendessen mit meinem Freund gezaubert habe:


Zum Nachkochen müsst ihr 5 große Tomaten und eine mittelgroße Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Die Zutaten mit etwas Chili- und Olivenöl, einer Hand voll frischem Basilikum und ein paar Zweigen Majoran und Thymian sowie Knoblauch im Topf anbrutzeln. Anschließend mit 300ml Gemüsebrühe ablöschen und die Masse bis zur gewünschten Sämigkeit pürieren. Salzen und Pfeffern, bei Bedarf noch Oregano und Chili nachwürzen. Dann zwei Päckchen passierte Tomaten dazugeben, alles gemeinsam köcheln lassen und durchziehen lassen.Dazu passt hervorragend frisches Ciabatta vom Bäcker oder Reis. Die Menge reicht locker für drei hungrige Personen als Hauptspeise. Gestern Abend war das schon lecker, aber am zweiten Tag hat die Suppe noch an Geschmack gewonnen. Die Gewürze und Kräuter sind über Nacht erst richtig durchgezogen. Mega lecker!

Nach dem Mittagessen bin ich noch schnell über den Wochenmarkt geflitzt und habe mir Obst und Gemüse gekauft. Einen frischen Gala-Apfel aus dem Alten Land gab es dann als Nachmittagssnack, damit ich vor lauter Hunger beim Gitarrenunterricht nicht vom Stuhl falle.

Zum Abendbrot habe ich Möhren und Brokkoli vom Wochenmarkt gedünstet. Und nein, ich bin nicht auf Diät: Dazu gab es eine Basilikum-Bechamel auf Hafermilch-Basis. Mhmmm...

Das mit dem Eis hat also nicht geklappt und einen Grill habe ich auf meinem Balkon auch noch nicht stehen. Hoffentlich hält sich das Wetter noch bis zum Wochenende, dann hole ich alles doppelt und dreifach nach! Ich hoffe, beim Vegan Wednesday finde ich dann noch ein paar Anregungen für leckere Grillrezepte. Da bin ich nämlich noch nicht so gut ausgestattet.

Mittwoch, 8. April 2015

Vegane Flammkuchen: Tomate-Kräuter und Frischkäse-Karotte {Vegan Wednesday}

Resteverwertung Deluxe! Von unserem Osterfrühstück hatte ich noch einen veganen Frischkäse und die grüne Kräuterpaste übrig. Eine letzte Karotte schrumpelte auch noch in der Küche vor sich hin. Klingt nicht so verführerisch, aber diese Zutaten zu einem leckeren Abendbrot verwandeln, ist überhaupt kein Problem.



Schnell einen Flammkuchenteig aus 250g Mehl, 2 EL Öl und 125ml Wasser herstellen und zu zwei kleinen Fladen dünn ausrollen.

Flammkuchen 1 habe ich mit dem Frischkäse bestrichen, Möhrenscheiben belegt und mit Kräutersalz bestreut.



Den zweiten Flammkuchen habe ich mit der Kräuterpaste bestrichen und kleingeschnittene getrocknete Tomaten darüber verteilt.



Die beiden Fladen in den vorgeheizten Backofen (230°C) und für 10-15 Minuten backen (je nach gewünschtem Bräunungsgrad).

Super schnell und mega lecker!

Als Variation kann ich mir für den Möhrenflammkuchen auch noch Zwiebeln vorstellen und der Tomatenflammkuchen würde super zu Rucola passen.