Diese leckere Torte ist nach all der Feiertagsvöllerei herrlich erfrischend. Die Süße der Kokosnuss harmoniert perfekt mit säuerlicher Ananas und einem fluffigen Biskuit. Für mich eine Kombination, die man ganz bestimmt nicht nur dem Sommer vorbehalten sollte. Gleichzeitig ist die Torte schnell gemacht und man behält ein komplettes Glas Ananas Marmelade für das Frühstück übrig.
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Sonntag, 10. Januar 2016
Vegane Pina Colada Torte
Happy Birthday to me! Im Januar wird mein Blog ein Jahr alt und das möchte ich mit Euch feiern. Frei nach dem Motto: "A party without cake is just a meeting" (Julia Child) habe ich eine wunderbare Pina Colada Torte kreiert. Natürlich 100% vegan.
Donnerstag, 26. November 2015
Rote-Bete-Quinoa-Salat mit Ingwer
Rote Bete und Ingwer sind eine unschlagbare Kombination für einen guten Start in die Erkältungssaison. Rote Bete besitzt viel Vitamin B und Eisen und Ingwer soll das Immunsystem ankurbeln. Außerdem sind beide zusammen auch unheimlich lecker: In einer warmen Suppe, im frisch gepressten Saft mit Karotte oder halt in einem knackigen Salat. Als ich in einem südafrikanischem Café die Kombination mit Quinoa und Sesam-Dressing kennengelernt habe, wollte ich das Rezept gleich Zuhause ausprobieren.
Ihr braucht:
Für den Salat
- 200g weißen Quinoa (z.B. diesen hier)
- 2 kleine Rote Bete Knollen
- einige Stängel frischen Koriander
- nach Geschmack: Eingelegter Ingwer in Scheiben oder frischen Ingwer gerieben
- Zwei Esslöffel Sesam
Den Quinoa nach Packungsanweisung im Wasser garen. In der Zwischenzeit die rote Bete fein reiben und den Koriander grob hacken. Alle Zutaten miteinander vermengen, dabei nach Geschmack eingelegten Ingwer (für die japanische Note) oder frischen, geriebenen Ingwer dazugeben. Das Dressing darüber geben und alles gut miteinander vermengen.
Für das Dressing:
- 30ml Öl (neutral)
- 30ml Essig
- 2EL Sesamöl
- 2EL Soja Sauce
- 1EL Sweet Chili Sauce
- 1-2EL Ahornsirup
- Salz und Pfeffer
Lasst es euch schmecken und bleibt gesund!
Grüne Grüße
Jassi
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Vögel füttern ist nur was für alte Menschen?
Ein beiger Trenchcoat, eine Parkbank am Fluss, Toastbrot auf
Enten werfen? Nö. Vögel füttern kann schöner und sinnvoller sein - ich
zeige Euch wie!
Denn was von vielen älteren Menschen als
gut gemeinte Geste gilt (statt altes Brot wegzuwerfen, lieber die armen
Vögelchen füttern), ist ökologisch gesehen kritisch zu beurteilen.
Zum Einen weil Brot in den Mägen der Tiere aufquillt und im besten Fall
für Bauchschmerzen sorgt. Zum Anderen aber, weil die Tiere durch die
regelmäßige Fütterung vergessen, wie sie richtiges Futter finden und
dafür auch zu faul werden. Ganz abgesehen davon ist die Nahrung nicht
besonders abwechslungsreich und bietet nicht die benötigten
Inhaltsstoffe.
Warum dann füttern? Wildvögel in der Stadt
Durch die dichte Besiedlung der Menschen in städtischen Gebieten, nehmen wir den Wildvögeln ihren natürlichen Lebensraum. Es gibt de facto nicht ausreichend Nahrungsquellen, um die hier überwinternden Vögeln zu versorgen. Außerdem brauchen Sie ein Dickicht aus Pflanzen, um in Ruhe zu Nisten und sich vor Katzen und ähnlichem Getier zu schützen. Dabei sind die Vögel auch für das Ökosystem in der Stadt enorm wichtig. Zum Beispiel für die Regulierung von Spinnenpopulationen. In der Hafencity in Hamburg gibt es im Sommer dadurch übrigens richtige Spinnenplagen. Es sind einfach nicht genug Vögel vorhandeln, die den sogenannten Brückenspinnen Einhalt gebieten würden.
Fütterung in der Kritik
Trotzdem gibt es einige Stimmen, die sich gegen die Vögelfütterung aussprechen: Man würde damit den natürlichen Kreislauf der Natur durcheinander bringen. Andere Stimmen sagen jedoch: Das haben wir doch schon längst durch die dichte Besiedlung getan! Auch wenn die heimischen Vogelarten (noch?) nicht unter Artenschutz stehen und damit nicht vom Aussterben bedroht sind, lohnt sich der Einsatz meiner Meinung nach trotzdem. Denn Vögel benötigen gerade im Winter viel Energie und können innerhalb kürzester Zeit qualvoll verhungern.
Eine ausgewogene Mahlzeit
Dann wollen wir mal aus dem gut gemeinten Vorsatz eine sinnvolle Tat machen.Vögel ernähren sich hauptsächlich von Kernen und Insekten. Die Insekten beinhalten nämlich viel Fett, die Proteine bekommen die Vögel aus den Kernen. Darum sollte man nicht nur einfaches Streufutter hinwerfen, sondern eine Verbindung aus gesunden Fetten herstellen. Nun gibt es im Handel die fertigen "Meisenknödel" billig zu kaufen. Hier sei aber angemerkt, dass das verwendete Fett meist tierischer Herkunft ist. Und ich glaube nicht, dass Vögel unbedingt Schweinefett benötigen. Glücklicherweise kann man die Knödel auch super einfach zuhause selber herstellen - mit Pflanzenfett.
Anleitung für vegane Meisenknödel
Man nehme eine Packung Körnerfutter für Wildvögel und Pflanzenfett nach Wahl. Ich habe mich für ungehärtetes Kokosfett entschieden. Und zwar ohne zugesetztes Palmfett, da ich für meine Vögelfütterung nicht auch noch den Regenwald auf dem Gewissen haben möchte.
250g Pflanzenfett in einem Topf leicht erhitzen, bis es ganz flüssig ist. Dann mischt man etwa 350g Körnerfutter unter und verrührt die Masse. Anschließend könnt ihr diese in Muffinformen, oder auf einer ebenen Fläche in Keksausstecher füllen und erkalten lassen (z.B. auf dem Balkon). Nach dem Auskühlen solltet ihr die Knödel vorsichtig aus den Muffinförmchen lösen.
Optimalerweise habt ihr außerdem schon vorher ein Tüdelband an geeigneter Stelle in die Masse gedrückt, sonst müsst ihr es später noch reinbohren. Mit dem Band könnt ihr die Futterbällchen später ganz einfach an einen Baum anbringen. Am besten in einer angemessenen Höhe, damit die Vögel ohne drohenden Angriff fressen können.
Viel Spaß beim Nachmachen! :)
Sonntag, 1. Februar 2015
Pferde im Winter
Das nervigste im Winter für Reiter? Jeden Tag in die Halle zu gehen. Wenn der Boden zu hart ist, und das Wetter zu schlecht, ist man häufig mehrfach in der Woche auf sie angewiesen.
In kleinen Reitställen hat man immerhin manchmal das Glück, alleine oder zu zweit dort zu reiten. Dann kann man zumindest einige interessante Bahnfiguren reiten und damit etwas Abwechslung schaffen. In den großen Reitställen und zu beliebten Zeiten ist dies meistens unmöglich. Dann ist man die ganze Zeit damit beschäftigt auszuweichen oder aufzupassen, ob auch die anderen aufpassen...
Für die Reiter ist das nervig, für die Pferde ist das purer Stress.
Deshalb versuche ich möglichst viel Abwechslung in den Alltag unterzubringen. Und wenn das bedeutet, dass ich einfach mal mit dem Pony spiele oder Spazierengehe, dann ist das vollkommen in Ordnung. Damit sie mal etwas anderes sieht außer: Paddock, Stall und Halle. In der freien Natur sind Pferde den ganzen Tag unterwegs auf der Suche nach Futter. Wenn wir ihnen diese Abwechslung untersagen, dann leiden sie.
Gestern haben wir dann wieder das halbwegs gute Wetter genutzt und sind spazieren gegangen. Auf dem Weg habe ich mir dann spielerisch einige Aufgaben für Sie ausgedacht. Das können Tempowechsel oder Schritt-Trab-Übergänge sein. Einfach etwas, dass den Kopf beschäftigt - "mein" Pony liebt das und ist dann immer mit Feuereifer dabei. Man kann auch einen Regenschirm mitnehmen und Bälle, um die Gelassenheit zu trainieren. Einmal hatte ich in der Tasche einen Luftballon, den ich aufgepustet habe. Wir sind dann zufrieden wieder in den Stall zurückgekehrt, auf dem Paddock hat sie sich gleich zufrieden in den Dreck geworfen und gewälzt.
In kleinen Reitställen hat man immerhin manchmal das Glück, alleine oder zu zweit dort zu reiten. Dann kann man zumindest einige interessante Bahnfiguren reiten und damit etwas Abwechslung schaffen. In den großen Reitställen und zu beliebten Zeiten ist dies meistens unmöglich. Dann ist man die ganze Zeit damit beschäftigt auszuweichen oder aufzupassen, ob auch die anderen aufpassen...
Für die Reiter ist das nervig, für die Pferde ist das purer Stress.
Deshalb versuche ich möglichst viel Abwechslung in den Alltag unterzubringen. Und wenn das bedeutet, dass ich einfach mal mit dem Pony spiele oder Spazierengehe, dann ist das vollkommen in Ordnung. Damit sie mal etwas anderes sieht außer: Paddock, Stall und Halle. In der freien Natur sind Pferde den ganzen Tag unterwegs auf der Suche nach Futter. Wenn wir ihnen diese Abwechslung untersagen, dann leiden sie.
Gestern haben wir dann wieder das halbwegs gute Wetter genutzt und sind spazieren gegangen. Auf dem Weg habe ich mir dann spielerisch einige Aufgaben für Sie ausgedacht. Das können Tempowechsel oder Schritt-Trab-Übergänge sein. Einfach etwas, dass den Kopf beschäftigt - "mein" Pony liebt das und ist dann immer mit Feuereifer dabei. Man kann auch einen Regenschirm mitnehmen und Bälle, um die Gelassenheit zu trainieren. Einmal hatte ich in der Tasche einen Luftballon, den ich aufgepustet habe. Wir sind dann zufrieden wieder in den Stall zurückgekehrt, auf dem Paddock hat sie sich gleich zufrieden in den Dreck geworfen und gewälzt.
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